Samstag, 11. Juni 2016

Auswechslung der Nationalhymne löst bei EM-Generalprobe Verwirrung aus

Frankreich (MS) - Während der EM-Generalprobe am Samstagvormittag löste die Auswechslung der deutschen Nationalhymne durch einen Song der Band Revolverheld bei den Spielern große Verwirrung aus, der Text war den Profis schlichtweg noch nicht bekannt.

Doch wie konnte es zu dem Missgeschick kommen? Scheinbar handelte es sich um eine spontane Auswechslung des Songs, der den Spielern nicht rechtzeitig mitgeteilt wurde. Alexander Gauland (AfD) schlug Nationaltrainer Joachim Löw laut seinen Aussagen diesen Wechsel noch Freitagabend vor, um ein Zeichen gegen Rassismus und Nationalismus zu setzen. Löw willigte umgehend ein. Gauland erklärt gegenüber MorgenSchau: "Wir sind keine Nationalsozialisten und wollen ein klares Zeichen setzen, da meine Äußerungen zu Boateng wohlmöglich fehl am Platz waren. Dieser Song ist eine Alternative für deutschlands Nationalhymne".



Kritiker vermuten, dass es sich um eine Medienkampagne von Gauland handele, um seine Äußerungen zu Boateng zu relativieren. Die AfD verlor nach seiner Äußerung bundesweit an Stimmen in Meinungsumfragen.

Ob die Mannschaft den neuen Song noch rechtzeitig einstudiert, oder ob spontan doch noch zur Nationalhymne zurückgewedelt wird, das wird wohl das Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Ukraine am Sonntag um 21 Uhr zeigen.


Auswechslung der Nationalhymne löst bei EM-Generalprobe Verwirrung aus

Frankreich (MS) - Während der EM-Generalprobe am Samstagvormittag löste die Auswechslung der deutschen Nationalhymne durch einen Song der Band Revolverheld bei den Spielern große Verwirrung aus, der Text war den Profis schlichtweg noch nicht bekannt.

Doch wie konnte es zu dem Missgeschick kommen? Scheinbar handelte es sich um eine spontane Auswechslung des Songs, der den Spielern nicht rechtzeitig mitgeteilt wurde. Alexander Gauland (AfD) schlug Nationaltrainer Joachim Löw laut seinen Aussagen diesen Wechsel noch Freitagabend vor, um ein Zeichen gegen Rassismus und Nationalismus zu setzen. Löw willigte umgehend ein. Gauland erklärt gegenüber MorgenSchau: "Wir sind keine Nationalsozialisten und wollen ein klares Zeichen setzen, da meine Äußerungen zu Boateng wohlmöglich fehl am Platz waren. Dieser Song ist eine Alternative für deutschlands Nationalhymne".



Kritiker vermuten, dass es sich um eine Medienkampagne von Gauland handele, um seine Äußerungen zu Boateng zu relativieren. Die AfD verlor nach seiner Äußerung bundesweit an Stimmen in Meinungsumfragen.

Ob die Mannschaft den neuen Song noch rechtzeitig einstudiert, oder ob spontan doch noch zur Nationalhymne zurückgewedelt wird, das wird wohl das Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Ukraine am Sonntag um 21 Uhr zeigen.


Donnerstag, 31. März 2016

Nach AfD-Wahlbetrug: Tausende Wähler nehmen von Umtauschrecht gebrauch

Berlin (MS) - Gnadenlos sprossen die Wahlergebnisse der "Alternative für Deutschland" bei den vergangenen Kommunal- und Landtagswahlen in verschiedenen Regionen in die Höhe. Doch aufgrund eines scheinbaren Wahlbetruges scheint sich das Blatt nun zu wenden.

MorgenSchau

Die Alternative zur Alternative?

Erstmals in der deutschen Geschichte nahmen in den vergangenen Tagen zehntausende Wähler von ihrem Stimmumtauschrecht gebrauch. Dies berichtet die Süddeutschen Zeitung und bezieht sich auf aktuelle Zahlen des Wahlrechtinstituts.

Hintergrund sei die gezielte Irreführung von Wählern, besorgte Bürger fühlten sich hintergangen. Wie die Enthüllungsplattform Collectiv kurze Zeit nach den Wahlen veröffentliche, setzt sich die Alternative für Deutschland zukünftig nicht für die breite deutsche Bevölkerung, sondern für eine Millionärselite ein. Auch setzt sich die Partei gezielt für geringeres Hartz 4 und entsprechende Sanktionen ein, wie das veröffentlichte Dokument belegt. Nicht zuletzt lehnt die Partei auch alleinerziehende Mütter in unserer Gesellschaft ab. Nur zwei Beispiele wie die AfD nach den Wahlen gegen die eigenen Wähler vorgeht. Doch nicht alle AfD-Wähler nahmen von ihrem Recht gebrauch. So erklärte Wähler Horst K. gegenüber unserer Zeitung: "Was interessieren mich Fakten? Die Asylanten liegen nur auf der faulen Haut und nehmen uns die Arbeitsplätze weg."

Wie kann das Stimmumtauschrecht in Anspruch genommen werden?

Um das Umtauschrecht erfolgreich umzusetzen reicht ein formfreies Schreiben an das örtliche Bürgerbüro aus erklärt Lars kressmann, Fachmann für Wahlonokunde. Allerdings müssten einige Eckpunkte benannt sein, damit das Dokument anerkannt wird:

- Der Name und die vollständige Adresse des Hauptwohnsitzes (!) müssen vollständig als Absender angegeben sein.
- Der Wähler muss angeben welche Partei er bei welcher Wahl gewählt habe und welche Partei er als Alternative wählt. Achtung: Die Umtauschfrist ist ab dem Wahltag lediglich 3 Monate möglich!
- Wie auch bei einem Testamenten muss der Wähler erklären "Ich bin im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte." und das Dokument anschließend handschriftlich unterschreiben.

Freitag, 13. November 2015

Smombies wählen Fakentscheid zum Jugendwort des Jahres

Neuland (MS) - Jugendliche in ganz Deutschland sind entsetzt: "Smombie", ein Kastenwort aus "Smartphone" und "Zombie", sei das Unwort des Jahres. Ein Wort, das kein Jugendlicher kannte, wie inzwischen durch die Enthüllungsplattform Mimikama bewiesen wurde. Nun schlägt Smombieland (ein Kastenwort aus dem Kastenwort "Smombie" und "Neuland") zurück.


Mit einem Shitstorm (ein Kastenwort aus "Shit" und "Storm") rechnete die Senioren-Jury von Langenscheidt wohl bei der Auswahl des Jugendwortes nicht wirklich. Vermutlich, da sie diesen Begriff noch nicht kannte. Unter den Hashtags "Smombie" und "Fakentscheid" (ein Kastenwort aus "Fake" und "Langenscheidt") schlagen die Trolle (ein Kastenwort aus "Triebwerk" und "Toll") nun zurück und ändern das Jugendwort des Jahres eigenständig in "Fakentscheid" um.


Samstag, 31. Oktober 2015

Skandal im Freizeitpark: Besorgte Bürger stehlen und grillen Stegosaurus!

Isla Nublar (MS) - Noch vor wenigen Tagen kursierte die Falschmeldung, dass Geflüchtete im Lostauer Streichelzoo mehrere Ziegen zunächst entwendeten und sie anschließend grillten. Dieses Gerücht wurde zwischenzeitlich durch das Aufklärungsportal Mimikama widerlegt. Nun wendete sich jedoch das Blatt:


John Hammond, Leiter des Dinosaurierparks Münchehagen, konnte nach dem Betreten seines Freizeitparks seinen Augen kaum trauen: Massenhafte Blutspuren, aber weit und breit keine Spur von seinem geliebten Stegosaurus. Ausgewertetes Bildmaterial von Überwachungskameras klärten das Verbrechen der Vornacht jedoch schnell auf: Es zeigt besorgte Bürger, die das Tier zunächst mit Mistgabeln und Fackeln vom Gelände trieben, es zerlegten und anschließend archaisch über einem Lagerfeuer in der Nähe des Frezeitparks grillten, um es auf modischen Tellern zu verspeißen.

Aufgrund massiver Falschmeldungen, die derzeit auf Facebook kursieren, bittet MorgenSchau seine Leser um einen professionellen Umgang mit Falschmeldungen auf Facebook.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Mit Worten fängt es an: Die absurde PEGIDA-Woche

Weil er stolz auf sein Land ist: Erster Patriot bietet Flüchtlingen Deutschkurse an

Dresden (MS) - Als wahren Patrioten ist es für Martin H. inzwischen eine Selbstverständlichkeit neuen Bürgern in Deutschland das elementarste Stück deutscher Kultur nahe zu bringen: Die deutsche Sprache.

Noch vor wenigen Wochen spazierte der 36-jährige als Mitläufer bei Pegida. Doch durch ein bisher unbekanntes Maß an Selbstreflexion geht der ehemals besorgte Bürger nun neue patriotische Wege und bietet Geflüchteten in der örtlichen Asylunterkunft nun kostenlose Deutschkurse an. Der junge Schüler aus Afghanistan erklärt, dass er Spaß habe sich an Deutschland anzupassen, lediglich der viele Alkohol stoße ihm hierzulande oft negativ auf. Da könne er bisher noch nicht ganz mithalten.


Weil Martin damals in der Schule sehr gut aufgepasste hat er inzwischen einen sehr gut bezahlten Job und kann seine wenige Kostbare Zeit nun ganz dem Patriotismus zuwenden. Der gelernte Facility Manager geht nun täglich in eine Asylunterkunft und erklärt anderssprachlich denkenden deren neue Heimat. "Spazieren zu gehen und wenigsilbige Hassparolen zu rufen war ganz einfach, aber die Eier in der Hose zu haben einfach mal seine neuen Nachbarn auf ein Bier einzuladen, das war eine echte Überwindung", so der Patriot.

Martin legte sich inzwischen für seine patriotische Aufgabe sogar einen eigenen Duden zu, denn bei der Grammatik hakte es auch bei ihm in der Vergangenheit etwas öfter. Doch der stolze Deutsche gibt sich optimistisch: "Heute stehe ich wieder voll und ganz hinter der Kanzlerin, wir schaffen das! Gleich aufgeben, das kenn ich noch aus der Schule, von meinen Lehrern."