Samstag, 11. November 2017

Reaktion auf Paradise Papers: Besorgte Bürger zünden Konzernzentralen an

Beaverton/Pullach/Cupertino (MS) - Als Reaktion auf die "Paradise Papers" zündeten besorgte Bürger in der Nacht auf den 12. November die Konzern-Zentralen von Nike, Apple und Sixt an. Laut einem Bekennerschreiben sei dies eine Antwort auf die Ungerechtigkeit, die durch die inakzeptable Steuerflucht entstehe.



Es waren Szenen wie in Rostock-Lichtenhagen, Freital und Bautzen: Zeitgleich schossen in der vergangenen Nacht die Flammen aus den Konzernzentralen in Beaverton, Pullach und Cupertino in den Himmel. Alle drei Feuer sind bereits unter Kontrolle. Inzwischen bekannte sich eine terroristische Organisation namens "ADIGEP" zu den Anschlägen.

"Wir wollen ein klares Zeichen dafür setzen, dass wir uns nicht nur gegen Menschen aus anderen Ländern einsetzen, die ohnehin bereits alles verloren haben, sondern auch gegen die Menschen, die uns unser Geld durch kriminelle Steuergeschäfte rauben. Alles andere wäre ja plumper Rassismus." heißt es in dem Bekennerschreiben, das MorgenSchau exklusiv vorliegt. Weiterhin schreiben die bisher Unbekannten: "Es wäre in der Tat unlogisch lediglich Gebäude anzuzünden, in denen Menschen leben, die sich ihre schwierige Situation nicht einmal selbst ausgesucht haben."

Weiterhin befindet sich in dem Bekennerschreiben ein Rechenbeispiel, das die Tat versucht zu rechtfertigen. Darin heißt es: "Durch Steuervermeidung werden pro Jahr 1.000.000.000.000 Euro (eine Billion Euro) größtenteils illegal an den Staaten vorbeigeschleust. Dies sind bei monatlichen Staatskosten für einen Kita-Platz von durchschnittlich 1.000 Euro über 83.000.000 Kita-Plätze, die dem Staat jedes Jahr geraubt werden!"

Abschließend heißt es in dem Bekennerschreiben: "Nach den bisherigen Brandanschlägen auf Flüchtlingsheime sind wir inzwischen so reflektiert, dass wir nicht mehr die Schwächsten in unserer Gesellschaft für die Missstände in unserem Land verantwortlich machen, sondern die Großen und Mächtigen, die sich nicht an unsere gesellschaftlichen Regeln halten."

Die Polizei ermittelt nicht. Es entstand ein Sachschaden von 0 Euro, da die Schäden bereits über die Kanzlei Appleby abgewickelt wurden. Verletzt wurde niemand.

Sonntag, 25. Dezember 2016

Bekennerschreiben aufgetaucht: IS bekennt sich zu Chemtrail-Anschlag

Berlin/Hamburg (MS) - Millionen Deutsche sind empört und trauern über das Wetter am heiligsten Tag des Jahres. Während sich Menschen im Hochgebirge über rieselnden Schnee erfreuen durften, wurden die meisten Menschen in Deutschland dauerhaft von Regen genötigt. Alles nur Zufall?


Nein. Denn heute bekannte sich die Terrormiliz IS zu dem Attentat. In einem Schreiben, das der MorgenSchau exklusiv vorliegt, erklärten die Terrottel: "Dank deutscher Waffenlieferungen in unsere Gebiete hatten wir genügend finanzielle Möglichkeiten, um das Wetter in Deutschland mit Hilfe von Chemtrails in Regen und Schnee zu spalten – und damit auch die Bevölkerung.".
Ein Auszug aus dem Bekennerschreiben

Der BND bestätigte derweil die Authentizität des Schreibens. "Am verregneten Boden der Reeperbahn in Hamburg wurde inzwischen eine durchnässte Duldung sichergestellt."

Mittwoch, 9. November 2016

AfD und Pegida fordern US-Wahlsystem

Dresden/Washington (MS) - Der Wahlerfolg des amerikanischen Rechtspopulisten Donald Trump fasziniert die AfD und deren Demonstrationsabteilung Pegida und regt zu neuen Plänen an.

In einem Livestream gratulierten AfD-Bundessprecherin Frauke Petry und Pegida-Frontmann Lutz Bachmann dem zukünftigen Präsidenten Donald Trump zu seinem Wahlerfolg und forderten die Kanzlerin gleichzeit auf das amerikanische Wahlsystem einzuführen. "Letztendlich konnte Trump trotz weniger Stimmen als Clinton die Wahl gewinnen, das ist genau im Sinne unserer Demokratie" erklärt Petry. Bachmann ergänzt: "Mit den 2.000 bis 3.000 Sachsen jeden Montag auf der Straße hätten wir somit genügend Wahlmännerstimmen in den dresdener Wahlbezirken erreicht, um damit einfach unsere Spitzenkandidatin von Storch als Bundeskanzlerin ins Amt zu schicken."

Hintergrund: Mit 13,5% in aktuellen Umfragen ist natürlich die Alternative für Deutschland das Volk.

Samstag, 11. Juni 2016

Auswechslung der Nationalhymne löst bei EM-Generalprobe Verwirrung aus

Frankreich (MS) - Während der EM-Generalprobe am Samstagvormittag löste die Auswechslung der deutschen Nationalhymne durch einen Song der Band Revolverheld bei den Spielern große Verwirrung aus, der Text war den Profis schlichtweg noch nicht bekannt.

Doch wie konnte es zu dem Missgeschick kommen? Scheinbar handelte es sich um eine spontane Auswechslung des Songs, der den Spielern nicht rechtzeitig mitgeteilt wurde. Alexander Gauland (AfD) schlug Nationaltrainer Joachim Löw laut seinen Aussagen diesen Wechsel noch Freitagabend vor, um ein Zeichen gegen Rassismus und Nationalismus zu setzen. Löw willigte umgehend ein. Gauland erklärt gegenüber MorgenSchau: "Wir sind keine Nationalsozialisten und wollen ein klares Zeichen setzen, da meine Äußerungen zu Boateng wohlmöglich fehl am Platz waren. Dieser Song ist eine Alternative für deutschlands Nationalhymne".



Kritiker vermuten, dass es sich um eine Medienkampagne von Gauland handele, um seine Äußerungen zu Boateng zu relativieren. Die AfD verlor nach seiner Äußerung bundesweit an Stimmen in Meinungsumfragen.

Ob die Mannschaft den neuen Song noch rechtzeitig einstudiert, oder ob spontan doch noch zur Nationalhymne zurückgewedelt wird, das wird wohl das Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Ukraine am Sonntag um 21 Uhr zeigen.


Auswechslung der Nationalhymne löst bei EM-Generalprobe Verwirrung aus

Frankreich (MS) - Während der EM-Generalprobe am Samstagvormittag löste die Auswechslung der deutschen Nationalhymne durch einen Song der Band Revolverheld bei den Spielern große Verwirrung aus, der Text war den Profis schlichtweg noch nicht bekannt.

Doch wie konnte es zu dem Missgeschick kommen? Scheinbar handelte es sich um eine spontane Auswechslung des Songs, der den Spielern nicht rechtzeitig mitgeteilt wurde. Alexander Gauland (AfD) schlug Nationaltrainer Joachim Löw laut seinen Aussagen diesen Wechsel noch Freitagabend vor, um ein Zeichen gegen Rassismus und Nationalismus zu setzen. Löw willigte umgehend ein. Gauland erklärt gegenüber MorgenSchau: "Wir sind keine Nationalsozialisten und wollen ein klares Zeichen setzen, da meine Äußerungen zu Boateng wohlmöglich fehl am Platz waren. Dieser Song ist eine Alternative für deutschlands Nationalhymne".



Kritiker vermuten, dass es sich um eine Medienkampagne von Gauland handele, um seine Äußerungen zu Boateng zu relativieren. Die AfD verlor nach seiner Äußerung bundesweit an Stimmen in Meinungsumfragen.

Ob die Mannschaft den neuen Song noch rechtzeitig einstudiert, oder ob spontan doch noch zur Nationalhymne zurückgewedelt wird, das wird wohl das Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Ukraine am Sonntag um 21 Uhr zeigen.


Donnerstag, 31. März 2016

Nach AfD-Wahlbetrug: Tausende Wähler nehmen von Umtauschrecht gebrauch

Berlin (MS) - Gnadenlos sprossen die Wahlergebnisse der "Alternative für Deutschland" bei den vergangenen Kommunal- und Landtagswahlen in verschiedenen Regionen in die Höhe. Doch aufgrund eines scheinbaren Wahlbetruges scheint sich das Blatt nun zu wenden.

MorgenSchau

Die Alternative zur Alternative?

Erstmals in der deutschen Geschichte nahmen in den vergangenen Tagen zehntausende Wähler von ihrem Stimmumtauschrecht gebrauch. Dies berichtet die Süddeutschen Zeitung und bezieht sich auf aktuelle Zahlen des Wahlrechtinstituts.

Hintergrund sei die gezielte Irreführung von Wählern, besorgte Bürger fühlten sich hintergangen. Wie die Enthüllungsplattform Collectiv kurze Zeit nach den Wahlen veröffentliche, setzt sich die Alternative für Deutschland zukünftig nicht für die breite deutsche Bevölkerung, sondern für eine Millionärselite ein. Auch setzt sich die Partei gezielt für geringeres Hartz 4 und entsprechende Sanktionen ein, wie das veröffentlichte Dokument belegt. Nicht zuletzt lehnt die Partei auch alleinerziehende Mütter in unserer Gesellschaft ab. Nur zwei Beispiele wie die AfD nach den Wahlen gegen die eigenen Wähler vorgeht. Doch nicht alle AfD-Wähler nahmen von ihrem Recht gebrauch. So erklärte Wähler Horst K. gegenüber unserer Zeitung: "Was interessieren mich Fakten? Die Asylanten liegen nur auf der faulen Haut und nehmen uns die Arbeitsplätze weg."

Wie kann das Stimmumtauschrecht in Anspruch genommen werden?

Um das Umtauschrecht erfolgreich umzusetzen reicht ein formfreies Schreiben an das örtliche Bürgerbüro aus erklärt Lars kressmann, Fachmann für Wahlonokunde. Allerdings müssten einige Eckpunkte benannt sein, damit das Dokument anerkannt wird:

- Der Name und die vollständige Adresse des Hauptwohnsitzes (!) müssen vollständig als Absender angegeben sein.
- Der Wähler muss angeben welche Partei er bei welcher Wahl gewählt habe und welche Partei er als Alternative wählt. Achtung: Die Umtauschfrist ist ab dem Wahltag lediglich 3 Monate möglich!
- Wie auch bei einem Testamenten muss der Wähler erklären "Ich bin im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte." und das Dokument anschließend handschriftlich unterschreiben.

Freitag, 13. November 2015

Smombies wählen Fakentscheid zum Jugendwort des Jahres

Neuland (MS) - Jugendliche in ganz Deutschland sind entsetzt: "Smombie", ein Kastenwort aus "Smartphone" und "Zombie", sei das Unwort des Jahres. Ein Wort, das kein Jugendlicher kannte, wie inzwischen durch die Enthüllungsplattform Mimikama bewiesen wurde. Nun schlägt Smombieland (ein Kastenwort aus dem Kastenwort "Smombie" und "Neuland") zurück.


Mit einem Shitstorm (ein Kastenwort aus "Shit" und "Storm") rechnete die Senioren-Jury von Langenscheidt wohl bei der Auswahl des Jugendwortes nicht wirklich. Vermutlich, da sie diesen Begriff noch nicht kannte. Unter den Hashtags "Smombie" und "Fakentscheid" (ein Kastenwort aus "Fake" und "Langenscheidt") schlagen die Trolle (ein Kastenwort aus "Triebwerk" und "Toll") nun zurück und ändern das Jugendwort des Jahres eigenständig in "Fakentscheid" um.