Montag, 28. September 2015

Wegen Pegida: Marc Zuckerberg blockiert Facebook für Demonstranten

Zuckerberg auf der extra einberufenen
Pressekonferenz am späten Montagabend (MEZ)
Dresden (MS) - Angela Merkels Gespräch mit Marc Zuckerberg trägt erste Früchte. Während des Pegida-Spaziergangs setzte der Internetgigant Facebook am 3. Oktober ein klares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit: Er sperrte vorübergehend die Zugänge sämtlicher Pegida-Anhänger.

Zuckerberg fand auf der eigens einberufenen Pressekonferenz klare Worte: "Mit diesem Schritt möchte ich im Namen von Facebook ein klares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen. Wenn ich sehe wie Pegida gegen Nichtdeutsche hetzt, da bekomme ich Angst, dass ich der Nächste bin, gegen den gehetzt wird. Wer sich lediglich auf Webseiten mit Unwahrheiten wie Netzplanet, Pi-News und anderen Webseiten ohne Impressum informiert, der besitzt nicht genügend Medienkompetenz für Facebook. Meinen Geldbeutel lasse ich nicht von Rassisten füllen." Er beendete die Pressekonferenz mit den Worten: "Wer sich mit 0.0125% "Volk" nennt, der sollte lieber zu Twitter gehen und einen ausführlichen Aufsatz über Prozentrechnung verfassen."

Marc Zuckerberg entschuldigte sich noch während der Pressekonferenz für einen technischen Fehler während der Aktion. Versehentlich seien ein paar falsche Profile von der Sperrung betroffen gewesen.

Auf Twitter beschwerten sich besorgte Bürger bereits über das Verhalten von Zuckerberg. "Lügenbook", "Lügenberg", "Linksgrün versüfftes Facebook" und "Meinungsdiktatur" erklärten die aufgeklärten Bürger. "Wir werten zukünftig nict mehr auf solche Lügenseiten hereinfallen!!!", twittert der besorgte User Daniel K.